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Nach 40-jähriger Tätigkeit an der JKU-Linz in Forschung und Lehre im Umwelt- und Zivilrecht bin ich seit 2014 freiberuflich tätig als Gutachter.Vortragender.(Mit-)Herausgeber.Autor.Schriftleiter.Redakteur.Vis.-Professor.Juror.

FUNKTIONEN

Vizepräsident FWU

Forum Wissenschaft & Umwelt

Mitherausgeber

Großkommentar zum ABGB

Mitherausgeber

Lehrbuchreihe Bürgerliches Recht (bis 2024)

Schriftleiter und Redakteur

Zeitschrift
Recht der Umwelt

Herausgeber

Schriftenreihe RdU

Mitglied wissenschaftliche Leitung

Österreichische Umweltrechtstage

Leitung SV-Seminar

bis 2021: Wissenschaftliche Leitung Sachverständigen Seminar am Brandlhof

Korrespondent JAP

Zeitschrift für Juristische Ausbildung und Praxisvorbereitung

Redakteur der RFG

Zeitschrift für Recht und Finanzen für Gemeinden

Juror

des jährlichen österreichischen Umwelt- und Technikrechtspreises

Aktuelles

30 Jahre Institut für Umweltrecht

30 Jahre Institut für Umweltrecht

Bei der 30-Jahre Feier wurde das Institut für Umweltrecht an der JKU Linz als Pionierprojekt und bis heute einzigartige Einrichtung in Österreich gewürdigt. Hervorgehoben wurden der Gründungsgeist von Ferdinand Kerschner, der maßgebliche Aufbau durch Erika Wagner sowie die Entwicklung von einem drittmittelfinanzierten Start hin zu einer festen Säule der Fakultät. Das Institut steht für interdisziplinäre Forschung, starke Praxisnähe und eine prägende Rolle in Lehre, Publikationen und gesellschaftlicher Debatte – besonders angesichts von Klima- und Biodiversitätskrisen.

zur Laudatio

Glosse zu OGH 9.9.2025, 1 Ob 108/25a (Bereicherungsanspruch, stellvertretender commodum)

Glosse zu OGH 9.9.2025, 1 Ob 108/25a (Bereicherungsanspruch, stellvertretender commodum)wohnrechtliche blätter:wobl 2025, 505ff

Hier geht es um den Bereicherungsanspruch des Liegenschaftsverkäufers, nachdem eine verkaufte Liegenschaft durch einen Brand beschädigt wurde und die Versicherungsleistung ausbezahlt wurde. Der OGH stellt klar, dass die vom Verkäufer erhaltene Versicherungsentschädigung grundsätzlich an den Käufer herauszugeben ist, wenn das mitversicherte Zubehör (z B. Einbaumöbel) bereits mitverkauft war. Maßgeblich ist dabei, ob die beschädigten Gegenstände rechtlich als Zubehör der Liegenschaft anzusehen sind und ob der Verkäufer durch die Versicherungsleistung einen ungerechtfertigten Vorteil erlangt hat. Verjährungs- und Einwände aus dem Versicherungsvertrag stehen einem bereicherungsrechtlichen Anspruch des Käufers nicht zwingend entgegen.

zum Beitrag
Instandhaltung und Haftung bei Hochwasserschutzbauten - (zu) strenge Judikatur bei Hochwasserschäden

Instandhaltung und Haftung bei Hochwasserschutzbauten – (zu) strenge Judikatur bei HochwasserschädenKerschner in RFG 2025 03

Der Klimawandel führt zu mehr Naturkatastrophen, dabei auch zu mehr Hocwässern. Im Jahr 2024 haben sintflutartige Regenfälle insb in Niederösterreich zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Anfang 2025 soll gar ein Erdbeen in Asien eine Staumauer im Waldviertel erzittern haben lassen. Sind unsere Gemeinde zu Hochwasserschutz verpflichtet? Gemeinden sind jedenfalls vielfach Bewilligungsinhaber von Hochwasserschutzanlagen. Trifft sie eine Instandhaltungspflicht und bejahndenfalls in welchem Ausmaß? Die Judikatur hat bisher eher sehr strenge Maßstäbe angelegt. Wie weit reichen die Haftungsrisiken der Gemeinden nach dem Gesetz (§ 50 WRG)? Ist stets eine Berufung auf „Höhere Gewalt“ möglich?

zum Beitrag
Die gewerbliche Betriebsanlage

Die gewerbliche Betriebsanlage5. Auflage

Die Gefährdung des Eigentums und sonstiger dinglicher Rechte
  1. Rechtsgrundlagen
  2. Die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Eigentumsgefährdung und Immissionsbelästigung
  3. Die Abgrenzung von Eigentumsgefährdung und Immissionsbelästigung in der Lehre
  4. Die Eigentumsgefährdung in der Rechtsprechung
  5. Die Gefährdung des Eigentums an beweglichen Sachen
  6. Die Gefährdung sonstiger dinglicher Rechte
  7. Die Vermeidung der Eigentumsgefährdung als Genehmigungsvoraussetzung
  8. Verzichtbarkeit des Eigentumsschutzes
  9. Verhältnis zu zivilrechtlichen Einwendungen

zum Beitrag

Zivilrechtliche Ansprüche und Einwendungen des Nachbarn
  1. Rechtsgrundlage
  2. Die Geltendmachung im Betriebsanlagenverfahren
  3. Die Ansprüche auf dem Zivilrechtsweg
  4. Der Ausschluss des Unterlassungsanspruchs
  5. Der Unterlassungsanspruch (Fälle)
  6. Der Schadensersatzanspruch
  7. Die Aktivlegitimation
  8. Die Passivlegitimation
  9. Divergenzen im zivilrechtlichen und gewerberechtlichen Nachbarschutz
  10. Zivilrechtliche Ansprüche des übergangenen Nachbarn

zum Beitrag
Festschrift Edwin Gitschthaler

Festschrift Edwin GitschthalerPro und Contra zum Halbteilungsgrundsatz im (nach-)ehelichen Unterhaltsrecht, Ferdinand Kerschner, 251 ff

  1. Für einen Halbteilungsgrundsatz – Normen und daraus sich ergebende Argumente
  2. Wider einen Halbteilungsgrundsatz
  3. These: Halbteilung mit Luxusgrenze – ein möglicher Kompromiss?

zum Beitrag
Jherings Methode und Jherings Dogmantik

Jherings Methode und Jherings DogmantikXiao Wei


zur chinesischen Besprechung von Kerschner

Erneuerbare Energie und Schutz der Biodiversität

Erneuerbare Energie und Schutz der Biodiversität

Erneuerbare Energie und Schutz der Biodiversität

Die Welt steht vor zwei monumentalen Herausforderungen: der Bekämpfung der Klimakrise und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Doch wie lassen sich die beiden Ziele miteinander vereinbaren, wenn der Ausbau von Anlagen der erneuerbaren Energie zwangsläufig auch Eingriffe in sensible Ökosysteme bedeutet? Diese Frage ist eines der wichtigsten Themen der Nachhaltigkeitsdebatte.

Der 61. Band der Schriftenreihe Recht der Umwelt präsentiert die überarbeiteten Vorträge und Erkenntnisse zahlreicher renommierter Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis anlässlich der Netzwerktagung „Spannungsfeld Erneuerbare Energie und Schutz der Biodiversität“. Das daraus entstandene Werk präsentiert nicht nur die (europäischen) gesetzlichen Grundlagen, sondern zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, wie Klimaschutz und Biodiversität zusammen gedacht und praktisch umgesetzt werden können. Dabei zeigt sich immer wieder: Der Ausbau erneuerbarer Energien ist nicht das Ende für den Schutz der Biodiversität, sondern kann sogar zu seinem Verbündeten werden.

Die Beiträge gliedern sich in folgende Bereiche:

  • Herausforderung Erneuerbare Energie und Schutz der Biodiversität
  • Herausforderung Verfahrensbeschleunigung und Schutz der Biodiversität
  • Herausforderung Flächenverfügbarkeit und Klimaschutz
  • Herausforderung Energieformen / Energieträger und Biodiversität
  • Herausforderungen bei der Netz- und Trassenverfügbarkeit

Laudatio von em. o. Univ.- Prof. Dr. Rudolf Reischauer
Chancen der Kleinwasserkraft
Frösche quakten wie schnatternde Enten

Frösche quakten wie schnatternde EntenWarum ein Teichbesitzer in Pasching verurteilt wurde

Ein Paar klagt wegen lauter Frösche im Nachbarteich – und gewinnt. Der Fall zeigt: Was als Lärmbelästigung gilt, ist Auslegungssache …

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Letzte (eigene) Rezensionen

Zivilrecht Zukunftsfähiges österreichisches Haftungsrecht

Zivilrecht Zukunftsfähiges österreichisches HaftungsrechtBernhard A. Koch

Die Buchbesprechung stellt Bernhard A. Kochs Konzept eines zukunftsfähigen Haftungsrechts vor, das auf flexible, bewegliche Kriterien statt starrer Kodifikationen setzt. Koch plädiert dafür, das Schadenersatzrecht angesichts neuer Risiken – insbesondere Klimawandel und KI – weiterzuentwickeln, ohne sich vorschnell auf detaillierte Einzelregelungen festzulegen. Zentrale Leitlinien bleiben das Verursacherprinzip, Prävention und eine an den tatsächlichen Umständen orientierte Sorgfaltsprüfung. Insgesamt wird ein offenes, lernfähiges Haftungssystem befürwortet, das Rechtssicherheit und Anpassungsfähigkeit miteinander verbindet.

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Rezension von Georg Nowotny zur Juristische Methodenlehre

Rezension von Georg Nowotny zur Juristische MethodenlehreZur gesetzeskonformen Rechtsanwendung

Das Hauptanliegen des Werks ist mit der genannten Zweckrichtung im Vorwort klar umrissen:

Es geht dem Auto darum, Rechtsanwender – angesprochen fühlen müssen sich wohl in erster Linie die Gerichte und dabei wiederum besonders die Höchstgerichte – dazu zu bringen, sich bei der Gesetzesauslegung an die gesetzlichen Vorgaben, nämlich die §§ 6 f ABGB entsprechender Normen auf keinen positivierten Regeln basiere. Diese Bestimmungen würden nur mehr selten beachtet und so könne der Rechtsanwender etwa mit den Mitteln der „umfassenden Interessenabwägung“ oder des „beweglichen Systems“ fast alles machen. Der Jurist habe aber Diener des Gesetzes zu sein und sei kein Ersatzgesetzgeber. Wenn – statt der Beachtung der §§§ 6 f ABGB – zum gewünschten Ergebnis die passende Methode gesucht werde, sei Rechtssicherheit und das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit in Gefahr. Dabei gehe es um das Legalitätsprinzip, die Gewaltenteilung und die Rechtsstaatlichkeit.

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Aktuelle Vorträge/Seminare

2026Mon27Apr(Apr 27)9:25Die28(Apr 28)9:25HLBS Leitungssymposium

Zuletzt gehaltene Vorträge/Seminare

2025Mon23Jun15:1615:16Rückwidmung von BaulandZulässigkeit, Entschädidung und Haftung

2025Die29AprganztägigInstandhaltungspflichten bei Hochwasser und Haftung in Seminar

jüngste Projekte und Publikationen


neueste Bände zum Großkommentar

neueste Bände zum Großkommentar

§§ 1296-1303 ABGB, Schadenersatz:

  • Beweislastregelungen im Schadenersatzrecht, aber auch Dritten gegenüber
  • Haftung von Sachverständigen dem Auftraggeber, aber auch Dritten gegenüber
  • Schadenszurechnung bei mehreren Verursachern.

zum Buch

§§ 1319b-1327 ABGB, Schadenersatz:

  • neue Baumhaftung
  • Haftung bei Verletztung und Tötung
  • Schadensarten und Schadensberechnung
  • Schmerzengeld

zum Buch

Schwerpunkt: Klimaschutz im Recht

Schwerpunkt: Klimaschutz im RechtKlimaschutz und Zivilgerichte – (K)eine Liebesbeziehung?

Am Anfang war die Tat. Vor allem unsere (schon ältere) Generation hat Mutter Erde mehr zerstört als alle anderen Generationen zusammen. Diese Anmaßung gegenüber der jüngeren Generation und aller zukünftigen heischt nach bedingungsloser Verantwortung.
Dann war auch das Wort: Der österreichische Verfassungsgesetzgeber hat die Staatsziele umfassender Umweltschutz und Nachhaltigkeit festgeschrieben.
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Die Neuauflage berücksichtigt die Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes, das neue Pfandbriefgesetz sowie die Reform des Exekutionsrechts mit ihren für den Studienbetrieb relevanten Inhalten. Daneben war es Hauptanliegen der Neuauflage wiederum, die neuere Judikatur und Literatur einzuarbeiten sowie den Stoff didaktisch noch besser aufzuarbeiten. Der Neubearbeitung ist auch so manches Detail zum Opfer gefallen, das uns für solide Kenntnisse aus dem Sachenrecht entbehrlich erscheint. ... erfahren Sie mehr
Praxis und Theorie anhand von Fällen: Nachbarschaftsrecht kompakt gibt vor allem praktisch tätigen JuristInnen einen pragmatischen Zugang zur konkreten Ausgestaltung der Rechte der Nachbarn. 213 beleuchten ausgewählte Sachbereiche so z.B. Hochwasser, Altlasten, Amtshaftung sowie andere Teile des Umweltprivatrechts. ... erfahren Sie mehr
Der Band des Großkommentars zum ABGB umfasst die Bestimmungen §§ 859-887 und enthält das Kernstück der Rechtsgeschäftsregeln - vor allem die komplexen Fragen der Vertragswirkungen, aber auch die Dichotomie der "persönlichen und dinglichen Sachenrechte" und ihre Konsequenzen. ... erfahren Sie mehr
Bereits in der dritten Auflage liefert dieses in Österreich einzigartige Werk ein unentbehrliches Handwerkszeug für die Vertragsgestaltung. Durch sein theoretisches Fundament, verbunden mit zahlreichen Tipps, Beispielen und Mustern aus der Praxis, bietet es eine umfassende Anleitung für die Erstellung maßgeschneiderter Verträge. ... erfahren Sie mehr
Das Liber Amicorum Felix Wallner anlässlich des 65.Geburtstages von Felix Wallner umfasst Beiträge einiger der renommiertesten Experten des Medizinrechts in Österreich. ... erfahren Sie mehr
Fenyves/Kerschner/Vonkilch(Hrsg)/Kerschner/Wagner/Aigner Auch die 6. Auflage hält grundsätzlich am bisherigen Konzept fest: Dieses ist von Ferdinand Kerschner entwickelt und ab der 5. Auflage gemeinsam mit Erika Wagner verbessert worden: Dichte Darstellung - Beschränkung auf wesentliche Strukturen und Prinzipien und viele Beispiele. ... erfahren Sie mehr
Die 7. Auflage des österreichischen Standardwerks zur wissenschaftlichen Arbeitstechnik zeigt dem Juristen die Wege zum Erfolg bei Dissertationen, Diplom-, Master- und Bachelor-, aber auch Seminararbeiten auf. Als Arbeitsbuch ist es ein ständiger und verlässlicher Begleiter bis zum erfolgreichen Abschluss jeder Arbeit. Leicht findet man Zugang zur gerade aktuellen Arbeitsphase. ... erfahren Sie mehr
Das Werk ist sowohl Studienbuch, Handbuch für die juristische Praxis als auch rechtswissenschaftliche methodologische Streitschrift. Ferdinand Kerschner ist ein Vertreter einer normativen Interessens- bzw Wertungsjurisprudenz, die eine stärkere, nämlich rechtskonforme Bindung des Rechtsanwenders an das Gesetz fordert. ... erfahren Sie mehr
1150 Seiten, gebunden ISBN 978-3-7046-8863-7 (Print) Erscheinungsdatum: 30. Juni 2022 ... erfahren Sie mehr
ABGB §756-§796 Pflichtteilsrecht
Der weitere große Fortschritt und damit der nahende Anschluß unseres Großkommentars lässt sich nun in den Dimensionen des Pandektensystems zeigen. Durch den neuen Band zum Pflichtteilsrecht, das durch das ErbRÄG grundlegend reformiert wurde, ist die Gesamtdarstellung des neuen Erbrechts durch die Autoren Kogler umd Umlauft vervollständigt. ... erfahren Sie mehr
Kommentar zum DHG

Kommentar zum DHG

Dienstnehmer haften anders: Haftungsminderung.

Zusammengefasst bietet Kerschners Kommentar eine reichhaltige Fundgrube für fast alle Fragen der DN-Haftung.Thomas Pfalz

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Abschließend darf der DHG Kommentar uneingeschränkt Wissenschaftlern und Praktikern empfohlen werden.Barbara Födermayr

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zum Buch im Manz-Verlag

Großkommentar zum ABGB - Klang Kommentar

Großkommentar zum ABGB – Klang Kommentar§§ 1431-1437 ABGB, Bereicherungsrecht

So einfach das dem ABGB zugrundeliegende allgemeine Bereicherungsverbot klingt, so hochkomplex und vielschichtig ist das österreichische System der Rückabwicklung rechtsgrundloser Vermögensverschiebungen. Auf fast 300 Seiten werden in diesem Band einerseits ein Allgemeiner Teil des österreichischen Bereicherungsrechts und andererseits eine umfassende Kommentierung der Leistungskondiktionen (§§ 1431-1437 ABGB) geboten.

Resümierend ist festzuhalten, dass sich die beiden neuen Bände – sowie das bisher erschiene Gesamtwerk – als Bereicherung der österreichischen rechtswissenschaftlichen Literatur erweisen.Anton Spenling

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zum Buch im Verlag Österreich

weitere Publikationen

nächste Projekte im Druck

  • Praxis- und Studienhandbuch Familienrecht von Kerschner/Sagerer-Foric/Schoditsch, Erscheinungsdatum 31.1.2026
  • Projekt österreichisches Bereicherungsrecht, etwa 550 Seiten, Verlag Östereich, erscheint im Frühjahr 2026
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